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Die neue Mikrowelle!

Heute morgen kam der Anruf: “Du hast Post von Triton”. Die neue Mikrowelle, heiß ersehnt – so heiß, dass ich letzte Woche schon zwei Fertiggerichte gekauft hatte, die mich dann natürlich die ganze Woche von der Fensterbank aus angegrinst haben. Aber nun sollte alles gut werden!

mikrowelle_03.jpgDer Karton war ganz schön schwer. 13 Kilo sagt die Beschreibung. Für einen alleine zum tragen ist das schon amtlich, aber die Wege waren nicht so lang. Ging also. Zwischen abholen und zuhause ankommen musste ich dann unbedingt noch schnell in den WalMart und eine Reihe Sachen einkaufen, die ich unbedingt in der Mikrowelle testen musste. Vor allem ganz viele Baguettes und Pizzen, denn die kann meine moderne Mikrowelle mit Grill ja auch fertig machen! Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch festgestellt, dass warmes Essen auch zuhause eine Sache des absoluten Luxus ist. Mehr als ich das bisher so gefühlt hatte. Ich meine, ich habe beinahe gefrorenes Gemüse gekauft! So sind es nur 10 Tiefkühl-Sachen für 19 Euro geworden. Auch recht.

Die neue Mikrowelle also. Ausgepackt, rausgehievt, aufgestellt – und erstmal die Bedienungsanleitung gelesen. Ich bin, was das angeht, sehr gründlich. Direkt beim auspacken fiel mir als erstes auf, dass die Mikrowelle eine Art Selbstreinigung hat. Ich war ja begeistert. Dass ich das mitgekauft hatte wusste ich gar nicht. Aber na, noch besser!
mikrowelle_01.jpg Enttäuscht hat mich die Qualität der Bedienungsanleitung. Auf simples weißes Papier gedruckt. Da hatte ich von Samsung was besseres erwartet. Praktisch ist dafür der Zubehör. Der Drehteller ist ja Standard. Aber dazu gibt es so ein kleines Gestell, mit dem man die Sachen näher an den Grillrost bringen kann, und einen sog. “Bräunungsteller” oder “Crust-Teller”. Was daran so besonders ist habe ich nicht begriffen. Es ist ein Metallteller. Aber: Man kann Speck drauf machen.
Blöd geregelt ist, dass man den riesigen Drehregler, der ansich ja sehr praktisch ist, nicht zum einstellen der verschiedenen Gar- und Heizstufen nutzen kann. Das hätte man vielleicht doch etwas schlauer regeln können, als mit Tastendrücken durchflippen zu müssen. Auch blöd ist, dass man die Einstellung der Garzeit in festen Stufen erfolgt. Sehr weit unten im 5-Sekunden-Takt. Vernünftig. Aber alles über 20 Minuten springt dann nur noch im 2-Minuten-Takt. mikrowelle_02.jpgDas ist doch doof, warum regeln sie das nicht wie “üblich”, dass mit ansteigender Drehgeschwindigkeit auch die Taktung zunimmt. Ausserdem könnte die Qualität der Knöpfe etwas besser sein, die sind doch recht fitschelig. Oh, und die Hupe ist schlimm. Wenn man akustischen Signale an hat hupt das Ding bei jeder einzelnen Bewegung, und in einer Lautstärke, die nicht Nacht-fähig ist.

Ansonsten ist sie prima. Sie läuft relativ leise, ist mit ein klein wenig Unterstützung des Handbuchs sehr einfach einzustellen, kann eine Menge, und sieht dabei insgesamt noch recht gut aus. Ich bin also zufrieden!

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