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Kochlöffel

Vorletztes Wochenende war ich – zum zweiten mal im Leben – bei Kochlöffel zum Essen. Viele kennen Kochlöffel gar nicht, ich auch bis vor gar nicht allzu langer Zeit nicht. Aber es ist – und das seit über 40 Jahren – eine deutsche FastFood-Franchising-Kette mit über 100 Filialen. Soweit die Homepage das sagt, keine davon in einer deutschen Großstadt oder Hessen. Seltsame Strategie. Aber gut.

Die Produktpalette ist eine Kombination aus Burgerbratereileistungen (Burger, Sandwiches, Pommes, Chicken Nuggets, Salate, Ami-Süßkram) und Imbiss-Klassikern (Brathuhn, Bratwurst, Currywurst, Chicken Wings, Brötchen). Die Preise dürften jeweils in der Nähe ihrer Vorbilder liegen. Was die Burger angeht, vielleicht ein wenig darunter. Ich habe mich also an einem Star-Burger-Maxi-Menü versucht. 5,49 in meiner Erinnerung. Der Star-Burger ist vergleichbar mit dem TS bei McD bzw. dem Whopper bei BK. Die restliche Menü-Auswahl ist relativ gleich zu den großen Konkurrenten, Pommes und ein Getränk.

kochloeffel_190307_00.jpg Der Burger war mit Sicherheit schon 30 Minuten alt. Man kann das auf dem Bild am Salat recht gut sehen. Das Brötchen war recht weich und lappig. Der Salat hatte schon einen etwas ranzigen Beigeschmack. Bei McD hätte man den zurückgeben können, und einen neuen bekommen. Aber ich wollte essen. Und wider erwarten hat der Burger trotz seines fortgeschrittenen Alters eigentlich recht gut geschmeckt. Der Käse tritt (geschmacklich) ein wenig hervor, und die Tomate war noch immer von beachtenswert guter Qualität und Geschmack. Die etwas unübliche Kombi von Majo mit Ketchup und Senf tut dem Burger geschmacklich ebenfalls gut. Fazit hier: Wenn der Burger frisch ist (hatte ich beim ersten Besuch) ist er große Klasse!

kochloeffel_190307_01.jpgDie Pommes kommen bei Kochlöffel gerne in ungewöhnlicher Aufmachung daher. Es gibt zwar auch das altbekannte, normale Papierfetzchen, aber auch eine komische flache Plastikschale, wie McD sie für Desserts beneutzt. Für das Maxi-Menü gibt es aber eine von alleine aufrecht stehende “Extra-Pommes”-Packung. Obwohl die was hermacht sind nicht die erhofften zwoeinhalb Kilo drin: Mengenmäßig dürfte sie etwa die Große von McD widerspiegeln. Und da die Pommes Normalschnitt sind geht entsprechend sogar eher etwas weniger rein. Ausserdem kommen Majo bzw. Ketchup direkt oben rein, was aus Auslaufgründen zu noch verminderterer Befüllung führt. Sensorisch waren die Pommes okay, vielleicht etwas fettig. Fazit hier: Die Pommes waren im Menü dabei. Ich hatte schon schlechtere.

Insgesamt kommt es bei Kochlöffel wohl ziemlich auf die Frische an. Burger eine ganze Weile in der Kontrolle liegen zu lassen scheint dort nicht unüblich zu sein. Dafür produzieren sie die Pommes nur in sehr geringen Mengen. Bemerkenswert am Restraurant selbst ist das Waschbecken im Gastraum, außerhalb der Toiletten. Das eignet sich speziell für kleine Kinderhände, die zuvor noch einen Broiler zermanscht haben.

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