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McDonald’s Da hatma Indien – Chicken Dehli Katess

Weiter geht es mit neuem aus Fernkost, die Indien-Aktion beim großen M bietet ja zwei Burger plus Beilagen an. Diesmal: Der Chicken Dehli Katess.Mit 3,99 Euro kommt der genauso unverschämt teuer rüber, wie der Pork Rojahal. Auch er hat eher Tasty- als Royal-Format, ist also schon etwas größer, und durch das gewohnt dicke Huhn innendrin auch recht hoch.

mcdonalds_chickendehlikatess_070323_1.jpgZusätzlich gesteigert wird die Burgerhöhe durch Tomate und – festhalten – Salatgurke! Seit langem gab es bei McD keine Salatgurke mehr, aber hier ist sie. Auf dem Foto als etwa fingerdickes dunkelgrünes Dingen erkennbar. Ansonsten ist der Burger belegt mit einer Tomate, Salat, dem Huhnstück, und einer etwas ungesund gelblich aussehenden Sauce.

Auch hier wird das beim Rojahal ja bereits kritisierte Fladenbrot verwendet, wo durch seine glatte Oberfläche die Sauce und alle Kleinteile überall gleichmäßig aus dem Burger gelaufen kommen, und dass durch seine Festigkeit das leichte Knicken des Burgers verhindert, wodurch ein festes halten beim angestrebten unfallfreien Essen sehr erschwert wird. Hinzu kommt hier besonders, dass das Brotstück nicht auf das unregelmäßig geformte Huhnstück passt, weswegen man Teile mit nur-Brot hat, die dann sehr sehr trocken und unangenehm sind.

mcdonalds_chickendehlikatess_070323_2.jpgDas Huhn selbst ist weder besonders paniert noch sonstwie angereichert, es dürfte sich tatsächlich um das ganz normale McChicken-Dingen handeln. Dabei kommt heraus, dass entweder Huhn generell nicht mit allem drumherum schmeckt, oder dass das McD-Huhnstück speziell auf die McChicken-Mayo abgestimmt wurde: Denn die Kombination aus dem Huhn und der Sauce ist hier nicht gelungen rund-harmonisch, sondern passt nicht zusammen.

Gurke und Tomate ergänzen sich interessant in ein typisches TS-Feeling, was wohl vor allem durch die Tomate hervorgerufen wird. Die Gurke selbst ist geschmacklich eher dezent. Grundsätzlich fügt sie sich zwar ins Gesamtbild des Burgers ein, das ist aber eh nicht besonders rund, weswegen ich dazu grad keine wirkliche Meinung habe, ob die nun gut oder schecht ist.

Die Sauce schmeckt entgegen dem Werbeversprechen nicht sehr nach Curry, eher, wenn überhaupt, nach einer Mayonaise mit künstlichem Curryaromafarbstoff drin – was auch die agressiv gelbe Farbe erklären würde. Die Sauce ist leicht scharf, konnte sich aber sonst wie gesagt nicht richtig für einen Geschmack entscheiden. Es ist halt Sauce. Dadurch wird das Indien-Flair des Burgers auch nicht ganz so gestützt. Er schmeckt zwar asiatisch, aber tendenziell würde ich das eher Thailand zuordnen, als Indien. Aber das ist sicher eine Geschmacksfrage.

Insgesamt ist der Burger eine Enttäuschung in doppelter Hinsicht: Die Zutaten harmonieren nur wenig miteinander, insbesondere die Kombi mit dem Huhn ist irgendwie mal gar nicht gelungen. Ausserdem sind 3,99 hier dann doch eher schlecht investierte Kohle. Ein Booster auf dem Weg in die Annahlen der Schlechtigkeit sind ausserdem die schon fast ekligen “Nur-Brot”-Passagen. Ich werde den Burger jedenfalls sehr wahrscheinlich nicht wieder essen.

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