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Saint Albray

Langsam aber sicher werde ich zum Käse-Experten. Naja, ein wenig zumindest. Nächstes Testsubjekt: Saint Albray, 250 Gramm kosten 2,39.

Der Käse kommt in einer etwas blumen- oder wölkchenartigen Form daher, mal was neues. Ansonsten wie gehabt, Einwickelfolie, aber diesmal nur eine Pappbox – gut so, die Holzschachtel würde ihn wahrscheinlich noch teurer machen.

Geruchlich ist St. Albray absolut unauffällig. Man muss schon sehr gründlich riechen, um überhaupt etwas aufzuschnappen – und das ist dann auch nur unspezifizierbarer Camembert-Geruch. Die Orange-weißliche Rinde ist leicht feucht, sehr stark fein geriffelt, und etwas brüchig. Der Käse verhält sich insgesamt sehr weich,  läuft aber trotzdem nicht aus. Der Teig ist hellgelblich und ein wenig klebrig, aber nicht zu sehr.

Der Käse schmeckt vor allem “sahnig”, dabei aber kaum milchig oder fettig. Sehr fein also. Er hat nur eine leichte Würze, die vor allem von der Rinde zu kommen scheint. Geschmacklich gibt es wirklich nur einen ganz marginalen Erdgeschmack, für den man den Käse schon pur essen muss. Der sahnige und cremige Geschmack steht also extrem im Vordergrund, was sich recht gut macht.

Obwohl ich persönlich die kräftigeren Geschmäcker bevorzuge komme ich nicht umhin dem Käse ein “gut” mit Tendenz zum “sehr gut” zu verleihen. Es ist alles dabei, was man sich wünscht. Lediglich der hohe Preis schreckt ein wenig ab, aber für so einen guten Käse muss man wohl auch mal was hinlegen.

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