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Web-Treibereien IV – Dönerwissenschaft

Weiter geht es – mit Wissen (welches niemand braucht) rund um den Döner.

Ich wollte – angeregt von der Kebab Collection-Speisekarte – wissen, was jetzt eigentlich ein “Dürüm”-Döner genau ist. Das ist mir schon diverse male begegnet, muss aber wohl eine neue Erfindung sein.

Der erste Schritt hier ist natürlich immer Wikipedia. Dort verlinkt “Dürüm” bezeichnenderweise direkt auf das Suchtwort “Döner”. Und dort gab es dann ganz interessante Infosm, darunter z.B., dass die Zusammensetzung von Dönerfleisch 1989 erstmals – natürlich in Berlin, festgeschrieben wurde unter “Berliner Verkehrsauffassung für das Fleischerzeugnis Dönerkebab”. Hehe. Fleischerzeugnis!

Viel interessanter finde ich jedoch, dass der Duden behauptet, es hieße allen Ernstes “Dönerkebab”. Dass man es originär “Kebap” schreibt weiß sogar ich, und dass Döner und Kebap eigentlich nicht zusammengehören weiß ich auch. Schreckliche Germanisierung am falschen Ende, wie ich finde.

Die Frage, wie Döner eigentlich schmecken muss, thematisiere ich hier übrigens nicht: Ich glaube da gibt es noch sehr viel mehr Geschmacksvarianten wie bei der Frage McD oder BK. Bei mir muss vor allem das Brot (wie ich gelernt habe nennt man das Pide – klingt wie Popel) knusprig, und die Sauce nicht zu milchig sein.

Achsoja – Dürüm ist ein gerollter Döner, in so einem dünnen Fladenbrot (“Yufka”). Das finde ich spannend – Lahmacun-Döner, also Döner in einer sog. “türkischen Pizza” gerollt, kennt ich schon ewig, so lange ich auch den Döner selbst kenne.  Die Variante mit ohne Tomatensauce, also quasi in einer Tortilla, ist mir aber neu. Und ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass das ganz besonders gut schmecken soll.

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