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Hausmann at work

Ich entwickle mich immer mehr – und mit Freude daran – zum Hausmann. Dazu gehören alle Arten von Erfahrung. Darunter zwei ganz neue..

Es gibt ein erstes Wasch-Opfer: Ich hatte einen Vorhang, der die fehlende Tür zwischen Küche und Wohnzimmer ersetzen sollte. Ich traf damit weder den Geschmack von meiner Freundin noch von meiner Mutter, denn das war ein einfaches Stück Stoff, das mit einer kleinen Holzleiste an die Wand genagelt war. Keine Wellen, kein Saum, kein Bleiband, keine doppelte Faltung.. nur ein Marienkäfermuster, das immerhin der Julia Freude machte.
Jedenfalls – mit der Zeit hat der Vorhang sehr gelitten. Was ja als Küchendurchgang auch klar ist: Den zieht man mehr als nur ein mal durch irgendwelche Soße oder über irgendwelches Fleisch oder so. Also wollte ich ihn waschen. Bei dreißig Grad. Das scheint ihm auch gut bekommen zu sein, jedenfalls war er danach extrem strahlend weiß. Ich vermute aber, dass ihm der Trockner auf “Schranktrocken plus” dann NICHT gut bekommen ist, denn die alte Sau ist eingelaufen. Und zwar nicht nur ein bißchen, sondern gute fünf Zentimeter. Das reicht nicht mehr, um damit den Durchgang ordentlich zuzukriegen, also brauche ich neuen Stoff. Schade drum – aber eine Erfahrung mehr: Wenn ich schon bei 30 Grad wasche, dann lieber auch gleich auf “Schon” oder dem Ständer trocknen.

Die zweite Entdeckung ist recht positiv: Ich habe rausgefunden, wie man die Staubsauger-Abluft gut riechend machen kann. Ich habe zwar bereits einen Aktiv-Kohle-Filter im Staubsauger, der angeblich auch Gerüche filtern sollte, so ganz klappt das aber natürlich nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das vorstellen würde. Und auf Dauer kann so ein Staubsaugerbeutel echt unangenehm riechen. Ist ja auch klar, man saugt selten Rosenblätter auf.
Nun – ich verwende den Staubsauger ja für alles. Und das grundsätzlich. Bevor ich feucht wische wird immer gestaubsaugt. Komplett, inklusive unter den Sofas und unter dem Bett. Entsprechend habe ich das – dank total beschissenen Verpackungsdesigns – daneben gegangene Mr. Proper-Waschmittel auch nicht aufgewischt, sondern weggesaugt. Und oh Wunder – natürlich kam der Geruch sofort auf der anderen Seite wieder raus. Da die Staubsauger-Abluft ja mollig warm wird hat man sofort ein wunderbar kuscheliges Geruchsfeeling in der Wohnung – Traumhaft!
Natürlich wird das wohl nicht so sehr lange halten. Durch einen Staubsauger geht viel Luft, und irgendwann ist der Geruch einfach “abgeatmet”. Aber hin und wieder so eine halbe Hand voll Waschmittel bringt einen preislich nicht um, und riecht besser als nix zu tun, und riecht besser UND ist günstiger als diese Staubsaugerbeutelgeruchtsstäbchen. Ggfs. sollte man aber mit dem Waschmittel etwas experimentieren – was aus dem Staubsauger hinten rauskommt riecht GENAU so, wie das Waschmittel direkt aus der Verpackung riecht. Man sollte einfach einen zug aus dem Karton nehmen, und sich fragen, ob man will, dass seine Wohnung so riechen soll.

Außerdem habe ich jetzt mal ein Produkt der modernen Hochtechnologieindustrie gekauft – Vileda Spültücher. Bisher habe ich entweder solche Schwämme benutzt, oder von Mutti vererbte Spültücher, die so, äh.. ich weiß gar nicht, wie man diese Dinger nennt. Jedenfalls habe ich davon nur sehr wenige, also habe ich mal was neues mitgenommen. Nicht ohne Erfolg: Der Grip der Tücher ist wirklich super, und durch ihre strukturierte Oberfläche haben sie auch eine ziemlich gute Reinigungswirkung. Zugleich sind sie sehr gut auswringbar, und dadurch dass sie sehr dünn sind passen sie auch in kleine Ecken, und erlauben einen sehr direkten Kontakt mit dem Spülgut. Gleich dazu habe ich mir noch Anti-Kalk-Tücher besorgt, die meinem Bad sicher gut tun werden. Hoffe ich?

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