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Der Abschluss

Morgen beginnt ein normaler Werktag, und damit eigentlich der erste Tag, der quasi nicht mehr zum Projekt gehört. Indien ist also in wenigen Minuten offiziell vorbei.

Was schreibt man zum Abschluss einer so großen Sache? Zu Anfang vielleicht noch einen Nachtrag zur Rückreise..

In London angekommen führte mich der erste Weg an die frische Luft. Oh man, tat das gut. Nicht nur braucht man nach 10 Stunden Flugzeug einfach mal ein paar Minuten draußen, sondern auch die Luft ansich. Die ist hier so viel klarer, dünner und reiner als in Indien. Jeder Atemzug war wunderbar. Dann habe ich mich zur Lounge durchgeschlagen, und ein paar Sandwiches gegessen. Das tat quasi noch viel besser: Europäischer Schinken und Käse, europäisches Brot, Salat, Wurst. Und weil ich irre dehydriert war habe ich auch noch fast eine ganze Flasche Wasser weggezogen, das mindestens ebenso gut getan hat.

Der Weiterflug von London wurde dann langsam wirklich sehr eingeschränkt. Ich war so müde und kaputt, dass ich fast kein Essen bekommen hätte, und einfach vergessen habe davon ein Foto zu machen.  Das auf dem Flug fehlende Adrenalin kam dann in Hamburg, als ich sofort nach verlassen des Flugzeugs ausgerufen wurde: Das kann nie was gutes heißen. Die Dame am Gepäckschalter begrüßte mich dann auch sofort: “Ein Gepäckstück ist miitgekommen, eins ist nicht dabei” – “Aber es ist in London?” – “Ja, es wurde in London aus dem Flugzeug ausgeladen, ist aber nicht bis ins andere Terminal gekommen. Kommt heute mit der letzten Maschine und wird Ihnen morgen ins Haus geliefert, oder sie können es heute Abend abholen,” Naja. Es könnte schlimmer sein – und eigentlich habe ich mit sowas auch gerechnet. Immerhin hat das gezeigt, dass ihre IT recht gut sein muss, wenn sie ganz genau wissen, wo die einzelnen Sachen immer so sind.

Schließlich bin ich nur noch ins Taxi gefallen, das mich heim gebracht hat. Da habe ich dann weder ausgepackt, noch sonstwas getan – ich habe Pizza bestellt und bin dann vor dem Fernseher weggedämmert.

Der Sonntag war recht produktiv. Ich habe etwa die Hälfte meiner Mails weggefräst, habe allen mitgeteilt, dass ich wieder da bin, habe ausgepackt und gleich zwei Ladungen Wäsche gewaschen, mir bei McD die neuen Sachen geholt (die alle eher nicht so prickelnd sind), alle auf dem Leihnotebook gespeicherten Dateien runtergezogen und in die Firma hochgeladen, die letzten Fotos vom Handy geholt, etwa 1/3 der Fotos sortiert, gedreht, beschriftet, geogetaggt, verschlagwortet und hochgeladen, den Rucksack in Empfang genommen und ebenfalls ausgepackt, und mehrere Filme geguckt.

Und das war es dann auch. Was jetzt noch zu tun bleibt ist die restlichen Bilder fertig machen, vielleicht ein oder zwei der Videos hochladen, und ein paar letzte Projektarbeiten. Und dann ist es wirklich vorbei.

Die Bilder gibt es diesmal bei Google Picasa, das etwas cleverer und benutzerfreundlicher als Flickr ist: http://picasaweb.google.de/PalzkillM/Bangalore.

1 Kommentar

  1. HP

    Herzlichen Glückwunsch! Du hast es mit Bravur gemeistert! Für mich ist es schön, Dich wieder wohlauf hier in unsere geordneten und wohlriechenden Heimat zu wissen.

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