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Swiffer benutzt, sauber geputzt?

Vor etwa zwei Wochen habe ich einen Großeinkauf gestartet. Zu solchen Gelegenheiten bringe ich dann gerne mal neues Spielzeug mit, in diesem Fall ein Swiffer-Komplettset.

Im Set ist eigentlich alles drin, was man zum reinigen braucht: Der große Wischer, der Staubwedel-Stab, und einige der eigentlichen Swiffer. Den Staubwedel habe ich ja schon, und bin davon recht begeistert. Nun kam also der große Wischer dran.

Mit ein paar wenigen Klicks ist der Stab zusammengesteckt, trotzdem ist die ganze Konstruktion relativ kurz, und für einen großen Menschen wie mich nicht optimal geeignet. Aber gut, das bin ich schon gewohnt. Nach dem Zusammenstecken muss man nur noch den Swiffer selbst applizieren. Das macht man, indem man das Tuch um den Wischerkopf legt, es umschlägt, und dort in dafür vorgesehene Zacken-Löcher drückt. Die Konstruktion dieses Haltemechanismus sieht abenteuerlich aus, und erweckt ganz und gar keinen zuverlässigen Eindruck. Nichtsdestotrotz hält das bombenfest.

Das Wischergebnis ist eher gut – wenn auch ich nicht ganz das reproduzieren konnte, was sie in der Werbung damit immer machen. Ich glaube, der Swiffer ist das ideale Zwischenstück zwischen Staubsaugen und anschließendem feuchtem Wischen: Er nimmt Staub auf, den man mit dem Staubsauger nicht erwischt, weil er zu sehr in den Ecken sitzt oder einfach am Boden klebt, und den man mit dem feuchten Wischen vermutlich nur wieder verteilen würde.
Darüberhinaus bin ich von der “und hält den Staub sicher fest”-Eigenschaft nicht ganz überzeugt. Er hält den Staub sicher fester als alle anderen Wischgeräte, die ich bisher kennengelernt habe, aber bei den beim Wischen auftretenden Kräften hat das kleine Tuch nicht immer etwas entgegenzusetzen.

Sehr gut gefallen hat mir übrigens das Gelenk am Wischer-Stil: Durch einfache Drehung am Stil kann man den Swiffer “lenken”, und damit auch ansonsten schwer zugängliche Stellen prima erreichen. Das an den Seiten leicht überstehende Tuch macht es so auch problemlos kleine Lücken zwischen Fußleiste und Boden zu erwischen, also komplett randlos zu putzen.

Wie auch beim Swiffer-Staubmob muss ich bemängeln dass es für den ungeübten Hausmann schwierig ist festzustellen, wann der Swiffer “voll” ist, und wann nicht: Er sammelt binnen wenigen Wischzügen so viel ekligen grauen Staub an, dass ICH ihn eigentlich dann schon wegwerfen würde. Aber die Dinger sind nunmal teuer, und DAS kann auch nicht der Sinn der Sache sein. So ein Wischindikator wäre praktisch, wo man anhand der Farbe sehen kann, ob der Swiffer noch was aushält.

Beim Wischer selbst kommt noch ein Effekt hinzu, den ich erwartet habe: Die Oberfläche des Wischkopfes ist nicht vollkommen plan. Entsprechend werden einige Stellen des Tuchs mehr auf den Boden gedrückt als andere, was dazu führt, dass die natürlich schneller voll sind, als andere. Gut – eine völlig plane Oberfläche lässt sich halt auch kaum herstellen, blöd isses trotzdem.

Das nasse Tuch habe ich noch nicht ausprobiert. Einigen Testberichten zufolge ist das richtig nass, und das wäre für meinen Laminatboden nicht so vorteilhaft. Sehr gerne testen würde ich dagegen dieses Sprayding, mit einem Zerstäuber am Wischerstab. Aber das scheint es nicht mehr zu geben?

2 Kommentare

  1. HP

    Ich war etwas bescheidener und hab mal erst 2 Staubwedel gekauft. Einen fürs Auto und einen für Bildschirme und Tastaturen. Beides geht wirklich gut. Ich schüttle und drehe nach jeder Reinigung. Aber das Fragezeichen in Kopf und Bauch ist auch bei mir immer da.

  2. Will

    Moin Lampe, von Hausmann zu Hausmann: Den Swiffer für ca. 3m² nutzen, dann auf den Balkon oder sonstwo hingehen, und gegen eine ebenen nicht feuchten Stelle ausklopfen und dabei die Luft anhalten :) So hält der in meinem 45m² Wohnklo ungefähr für 5 Durchgänge ohne extrem eklig zu werden.

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