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Zwischen Genuss und Gesöff

Als einer meiner indischen Kollegen gestern Abend sagte, dass er Zuhause noch einen ganz neuen Whisky testen muss, weckte er damit einen langen Floh in meinem Ohr.

Eigentlich bin ich kein typischer Trinker. Alkohol schmeckt mir nur bedingt gut – auf der anderen Seite hatte ich schon immer so ein gewisses Faible dafür. Wenn man in den Filmen immer die Gläser mit einem Finger breit Apfelsaft drin sieht – das hat schon Stil.

Nun, nachdem meine Neugierde erneut geweckt wurde bin ich also losgezogen um rauszufinden, was der Real mir so zu bieten hat. Schwierige Wahl.. schlussendlich bin ich wiedergekommen mit Johnie Walker Black, einem Whisky, und Osborne Amoroso, einem Sherry.

Tja, Johnnie und ich werden vermutlich keine so ganz engen Freunde. Der Whisky hat nicht weniger als 40%, und obwohl er erst 12 Jahre alt ist ist der bekannte Satz absolut valide: “Ich kenne den Namen des Fahrers”. Und von irgendwelchen Aromen konnte ich auch nichts feststellen. Dafür knallt der Whisky natürlich – ob er damit zum Kante-geben aber eine gute Wahl ist..? Wahrscheinlich nicht, und dafür ist er auch einfach zu teuer. Vielleicht ist Whisky ja generell nichts für mich – naja, oder Johnnie.

Ganz anders der bekannte spanische Stier, der Osborne Amoroso “Rich Golden”. Das ist die etwas süßere, vor allem fürs Dessert oder die Käseplatte gedachte Sherry. Ja, damit kann ich mich anfreuden. Mit nur 15% ist er viel sanfter, und schmeckt nicht einfach nur nach Alkohol.  Und man kann damit auch dieses tolle Schlürfspiel machen, und bringt ganz viele neue Aromen zur Entfaltung. Ich wünsche mir regelrecht eine feiste Käseplatte nach einem dicken Essen, um das noch weiter zu genießen. Und danach fehlt nur noch eine amtliche Zigarre!

MIt Sherry werde ich jedenfalls mal weiter experimentieren. Das verspricht etwas zu werden.

1 Kommentar

  1. Der Tom

    Sherry mochte ich nie… meine Decksmeister während meiner Marine zeit hat mal eine Abhandlung über Whisky Trinker in scottland geschrieben. Dort trinken allen den selben Whisky, aber dafür hatte jeder seine eigene Flasche Quellwasser…weil Eis ist eigentlich nogo, da die Kälte den Geschmack des Whiskys tötet. Meine Empfehlungen, probiere mal Glennfiddich, ein Single Malt Whisky aus Schottland oder Tullamore Dew, ein irischer Whisky…

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