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Ein Blog-Eintrag

Auf einer Party wurde ich aufgefordert doch mal wieder zu bloggen – von jemandem, von dem ich gar nicht erwartet hatte, dass er meinen Blog überhaupt kennen würde – geschweigedenn lesen.

Nunja. Viel gibt es dennoch nicht zu erzählen: Die neuesten Nachrichten über meinen Arbeitgeber sind in der Presse ja mehr als ausreichend platgewalzt worden, es weiß also jeder, was da vor sich geht. Für mich persönlich ist es schlicht eine Erleichterung – aus zwei Gründen: Einerseits ist die Firma so lange ich sie kenne auf dem absteigenden Ast – ein Tod der tausend Schnitte, könnte man sagen. Insofern finde ich die Entscheidung eine wirkliche Erlösung. Und ausserdem ist das eine Entscheidung, die keinen einzelnen speziell betrifft – man muss sich nicht fragen warum man selbst gehen muss, und andere bleiben dürfen, oder was man hätte besser oder anders machen müssen, denn da ist nichts.
Abgesehen davon habe ich sechs Monate Kündigungsfrist – und bis heute keine Kündigung. Ich werde also weder morgen noch übermorgen plötzlich auf der Straße stehen.

Derweil lebe ich insgesamt sehr zufrieden. Auch wenn ich fett geworden bin, und Falten und graue Haare kriege. Aber gut. Irgendwas ist ja immer, nech?

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