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Tag drei

Kaum zu glauben, schon wieder der letzte ganze Tag in den USA. Aber hier muss ich dringend wieder hin, ist cool!

Heute habe ich mal ein klein wenig was anderes als nur Büro und Hotel gesehen.

Ein Kollege hat mich zum Mittagessen eingeladen, und wir waren – auf meinen Wunsch hin – bei Taco Bell. Das ist innerhalb der USA ungefähr ähnlich berühmt-berüchtigt wie McDonald’s, hat sich aber auf mexikanisches Essen spezialisiert – besonders auf Tacos. Hat jetzt nicht schlecht geschmeckt, besser als der durchschnittliche McDonald’s, aber es war nicht so gut wie das mexikanische Essen gestern Abend, oder was man sonst so in einem Restaurant kriegt.

Anschließend waren wir noch in einem Target-Supermarkt, denn ich wollte Beef Jerky (getrocknetes Fleisch) einkaufen. Das war, für amerikanische Verhältnisse, ein sehr kleiner Markt, keine Mall oder sowas. Trotzdem für mich irgendwie faszinierend und deutlich größer als der normale Edeka. Es gab vergleichsweise viele Klamotten, was ja nun nicht so mein Fall ist, aber eben auch ein ganzes (und ein LANGES) Regal voll mit Chips und Beef Jerky – ein Traum. Beeindruckt hat mich auch, dass die dort ganz selbstverständlich ein oder zwei Elektrowägelchen stehen haben, mit denen man durch den Markt rollern kann, wenn man zu fett oder alt dafür ist.

Abends bin ich dann mit drei anderen Kollegen ins Sweetwater gefahren, in Dulles Town Center etwa 10 Minuten vom Büro gelegen. Das Sweetwater hat eine eigene kleine eingebaute Brauerei, und entsprechend habe ich gleich das hausgemachte “German Beer” getestet. Nahe dran und doch vorbei. Erheblich besser war das Wasser, und noch viel besser war das Steak. Das war “dunken”, also mit irgendwelchem Alkohol mariniert und gebraten. Wirklich gut, sehr sehr sehr gut. Vielleicht nicht ganz so gut wie das Steak von Montag Abend, aber wesentlich besser als der gesamte Durchschnitt, den man in Deutschland bekommt. Ansonsten habe ich viel von Deutschland erzählt, viel über die USA gelernt, und wir haben viel gelacht.

Beschließen kann ich den Tag mit einer lustigen Begebenheit: Im Hotel habe ich beim warten einen Mann getroffen, und wir haben über fünf Minuten ein paar Belanglosigkeiten ausgetauscht. In Englisch, natürlich. Nur um dann bei der Frage nach dem Zielort beide festzustellen, wir Deutsche sind. Wie selten dämlich kann man sein?

Jetzt geht es ans packen, denn morgen Abend ist Abflug nach Hause. Ich weiss nicht, ob ich vorher zum bloggen nochmal die Gelegenheit habe, werde es aber versuchen. Falls nicht: Bis Deutschland!

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