«

»

Wenn ich nur Google Maps wäre..

Vor kurzem hat eine kleine Militäreinheit Nicaraguas ein klein bißchen von Costa Rica erobert. Genervt mag man die Augen gen Himmel schlagen, und sich fragen, ob das Thema mit den Grenzkonflikten in aller Welt denn nicht bald mal durch sei. Doch hier ist alles anders – jedenfalls dem Schein nach. Denn Nicaragua behauptet, dass es anstatt hochoffizieller Karten und sündteurer Navigationsgeräte einfach Google Maps benutzt hat – und da ist tatsächlich die Grenze nicht ganz richtig gezogen.

An Googles Stelle wüsste ich gerade nicht, ob ich lachen oder weinen soll: Wenn mein Produkt einen international so hohen Ruf genießt, dass eine Armee (auch wenns nur die von Nicaragua ist) es zur Positionierung benutzt, dann ist das schon eine der höchsten Ehren, die man erreichen kann.

Wie man im Fortgang sieht bringt das aber leider auch Verantwortung und Konsequenzen mit sich: Nicaraguas Präsident hat Google angerufen und gebeten die alten Grenzdaten wiederherzustellen, weil das seiner Ansicht nach die richtigen seien. Und entsprechend würden die Truppen auch erstmal da bleiben, wo sie laut Google Maps hingehören.

1 Kommentar

  1. JoyntSoft

    Wäre ja cool, wenn das ginge! Ich hätte da dann schon ‘n paar Ideen: - Bayern wird in den Pazifik verschoben (unter Wasser) - Texas schicken wir auf den Mond (Rückseite) - China packen wir neben Bayern (Pazifik unter Wasser – wir erinnern uns). Naja – da fällt mir sicherlich noch mehr ein, aber soll’s ers’ma’ gewesen sein! :D

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>