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Fernweh

Typisch. Es ist Frühjahr. Normale Menschen erfreuen sich an so einfachen Dingen wie der reichlichen Sonne, dem schönen Grün oder den knapper werdenden Damenoberteilen. Nicht so ich.Seit ich in den letzten drei Frühjahren jeweils zwischen 15000 und 35000 Kilometer geflogen bin fällt es mir zunehmend schwerer die Perspektive zu akzeptieren, dass ich dieses Jahr allenfalls bis nach Italien komme – und das ist dann Urlaub.

Natürlich ist Urlaub toll und Italien schön – andere Leute kommen über Hotel Balkonia in Castrop-Rauxel nicht hinaus.  Aber darum geht es hier gar nicht: Diese Reisen waren nie Urlaub oder Erholung, Erbauung oder Spass. Nein, darum geht es nicht. Es geht um das Erlebnis. Das Erlebnis mit Menschen einer anderen Kultur gemeinsam an etwas zu arbeiten. Und, zugegeben, auch darum, dass die Firma durch das für so einen Trip lockergemachte Geld natürlich auch ein gewisses Maß an Anerkennung zeigt.

Nicht leichter macht es die Erkenntniss, dass ich seit fast einem Jahr nicht mehr bei meinem alten Arbeitgeber bin, der diese Trips ja immer bezahlt hat – und sich bei meinem neuen Brötchengeber absolut gar keine Möglichkeit für Auslandsreisen irgendwelcher Art abzeichnet, nicht einmal als dünne Perspektive. Seufz!

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