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Tag eins

Der erste Tag ist schon fast rum – und Hölle, war DER anstrengend. Aber eins nach dem anderen..

Der Flug lief wirklich gut, 7 Stunden und 17 Minuten in der Luft – das ist deutlich weniger als man von Deutschland aus nach Indien fliegt, und lässt sich gut “absitzen”. Und auf JE-DEN Fall ist die M der BA-777 deutlich komfortabler als die M der LH-747, da kann es keine zwei Meinungen geben.

In den USA waren die Grenzkontrollen dann nicht viel schlimmer als sie in Indien sind – man muss halt seine Fingerabdrücke abgeben (automatischer Scanner – kein Tintengesaue), und muss dann ggfs. nochmal durch eine Komplettfilzung durch, aber da machen sie nur Stichproben – die meiner Kollegin und mir erspart blieben.

Das Hotel ist weniger Glaspalast-Artig als ich dachte, aber dieser Hang alles aus Glas, Stahl und Holz zu bauen scheint in Amerika insgesamt nicht so sehr populär zu sein. Hier geht man noch mehr auf die Details ein, und hat sogar eher einen Hang zu mehr Deko, mehr Schnörkeln, mehr Rüschen, als man das in Deutschland so kennt. Hier sehen auch nagelneue Gebäude aus als wären sie 200 Jahre alt. Das Zimmer ist auch okay – etwas klein vielleicht, für meinen Geschmack. Ein Highlight ist aber die Badewannen-Dusch-Kombi: Die Seitenwände der Badewanne gehen mir nicht einmal grad mal bis zur Hälfte der Wade! Ich wüsste nicht wie ich darin liegen sollte, ohne dass ich halb oben rausgucke. Ein besseres Fußbad, quasi. Und die Dusche hat nur einen einzigen Drehknopf – es kommt immer die gleiche Menge Wasser, man kann nur die Temperatur regeln. Eine wirklich seltsame Konstruktion. Was der Badewanne an Höhe fehlt hat dafür das Bett abgekriegt. Ich kann mich im Stehen gerade so auf die Bettkante setzen – so hoch ist das. Kleinere Menschen werden hopsen müssen um da reinzukommen. Nichtsdestotrotz schläft man ganz gut drin.

Über die Firma selbst kann man alles und nichts berichten. Einerseits ist es halt ein großtes Bürogebäude, ich persönlich finde es aber schon beeindruckend was da alles los ist. Und im Vergleich zu unseren deutschen Büros natürlich absolut riesig. Ich habe einen netten Platz in einem “Cube”, einem mit halbhohen Trennwenden abgegrenzten Bereich. Das finde ich eigentlich sogar einen Gewinn gegenüber unserem deutschen Büro, da der Cube nicht nur größer, sondern auch an drei Seiten geschlossen ist. Das ist ein angenehmes Zwischending zwischen einem eigenen Büro und einfach irgendwo auf dem Flur sitzen.

Die Kollegen sind alle wirklich sehr nett, freundlich und hilfsbereit. Und nicht nur die, sondern (fast) alle Amerikaner, die ich bisher getroffen habe. Hier ist schon beinahe überschwengliche Nettigkeit offenbar Teil des Arbeitsvertrags.

Jetlag habe ich bisher wenig – ich merke zwar dass die Uhrzeiten irgendwie verdreht sind (zum Beispiel dass es jetzt grade irgendwie nicht 5 Uhr Abends sein kann), und es ist seltsam “morgens” zu sehen dass nicht nur die Inder, sondern auch alle anderen Kollegen schon aktiv waren, aber abgesehen davon geht es mir sehr gut. Meiner armen Chefin leider nicht, die war fast die ganze Nacht wach – denn als wir endlich soweit waren schlafen zu gehen war für sie schon wieder Zeit aufzustehen.

Das solls für heute erstmal gewesen sein – Fotos gibts schon einige, und ich liefere mehr nach so schnell es geht.

1 Kommentar

  1. Herbert

    Schön, toll, danke, dass ich teilhaben kann… … und es freut mich sehr, dass das Radionikprogramm Dich so gut unterstützen kann… ich bin auf weitere Berichte und Wirkungen neugierig Viel Freude, viel Erfolg Liebe Grüße

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