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Tag vier, Rückflug und die Zeitverschiebung

Wie schon gesagt, ich bin wieder daheim.  Unser letzter Tag in den USA war recht unauffällig – packen, noch ein paar Meetings, ein Mittagessen mitOriginal-Amerikanischer italienischer Pizza, viele viele Goodbyes, einem Burger-Dinner am Flughafen und schließlich der Rückflug.

Der Flug wäre prima gewesen, wenn ich denn so viel hätte schlafen können, wie möglich gewesen wäre. Der Plan ist ja um etwa acht Uhr Abends dort abzufliegen, und nach etwa acht Stunden um neun Uhr morgens in London anzukommen. Das würde alles ganz genau passen, so dass man wieder fein in der normalen Zeit angekommen wäre – wenn man denn schlafen kann. Kurz nach dem Abendessen bin ich auch wirklich eingeschlafen, weil das Flugzeug wegen Stürmen so fein geruckelt hat. Aber über dem Meer wurde der Flug ruhiger – und ich war schlagartig hellwach. Es blieb also nichts weiter als die mittelmäßigen Filme zu gucken und zu warten. Und pünktlich kurz vor London, als es über dem Land wieder ruckeliger wurde, bin ich wieder seelig entschlummert.

Naja. In Hamburg ging es mir zuerst auch sehr gut, und ich fühlte mich, wenn auch nicht gerade fit, dennoch in der Lage einen normalen Tag zu verleben, und Abends zu meiner Freundin zu fahren. Gegen drei Uhr Nachmittags ging es aber plötzlich rapide bergab, und ich war mir spontan unsicher, ob ich den Weg von den USA her nicht vielleicht doch geschwommen bin – jedenfalls hat es sich so angefühlt. Entsprechend habe ich meine arme Freundin enttäuscht und bin sehr früh in beinahe komatösen Schlaf gefallen.

Natürlich nur, um gegen zwei Uhr morgens plötzlich geschlagen wach zu sein. Ist ja auch erst acht Uhr Abends US-Zeit. Da ich einfach nicht wieder einschlafen konnte habe ich mich daran gemacht meine Abreise in Richtung Freundin und eine Woche Urlaub vorzubereiten, den schon gepackten Rucksack nochmal durchzusehen, die Steuerunterlagen für sofortigen Einwurf beim Finanzamt fertigzumachen, die Fotos zu beschriften und ordentlich zu vertaggen, Koffer auspacken, Harry Potter weiterlesen, Blog updaten.. und praktischerweise bin ich jetzt, um vier Uhr morgens, dann auch wieder müde. Ganz klar, denn um 10 Uhr Abends war in den Staaten für mich Bettzeit.

Gleich also nochmal kurz hinlegen und schauen ob ich vielleicht noch eine Runde schlaf kriege (ich wette, sobald ich das Bett sehe bin ich natürlich nicht mehr müde), und schließlich und endlich zu meiner Urlaubswoche aufbrechen.

Abschließend kann ich sagen: US-Trips machen Laune. Das muss ich irgendwie nochmal (auf Firmenkosten) gedeichselt kriegen. Daumen drücken!

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