«

»

Indien die dritte – Tag eins

Nun bin ich also zum dritten mal in meinem Leben in Indien. Und, ich kann sagen: Es beginnt langsam irgendwie normal zu werden. Jedenfalls verliert Indien mit der Zeit viel von seinem “exotischen”: Ist auch nur ein anderer Ort auf der Welt. Zur Zeit würde ich vermutlich New York aufregender finden, als Bangalore.

Aber eins nach dem anderen: Der Flug verlief ereignislos. Ich hatte keinen Fensterplatz, aber viel mehr als Landschaft kann man ja sowieso nicht sehen. Also habe ich nochmal Avatar geguckt, Nachts im Museum 2 und die Prinzessin und der Frosch, und habe Männer die auf Ziegen starren nicht mehr fertig gekriegt. Wir sind absolut pünktlich losgeflogen und 15 Minuten vor Plan angekommen.

Größtes Highlight des Fluges war dann, dass die Besatzung irgendwie mitgekriegt hat, dass ich die ganze Zeit ins Cockpit gespäht habe – und da haben sie mich eingeladen nach der Landung kurz richtig ins Cockpit zu gehen und mit den Piloten zu reden – auch ein Foto durfte ich machen!

Da ich der erste war, der aus dem Flugzeug rauskonnte, habe ich dann auch alle Sicherheitscheck als erster passieren können, und war keine 20 Minuten nach der Landung draussen vor der Tür – das ist Rekord, und gemessen am indischen Kontrollwahnsinn für die meisten deutschen Flughäfen nicht zu schaffen.

Draussen haben mich dann zwei Kollegen abgeholt und zum Hotel gebracht, etwa gegen sechs waren wir dann da. Ich habe meinen Kram abgestellt, wir haben einen Kaffee getrunken und ein wenig geklönt, dann habe ich meine Koffer ausgepackt, und mich erstmal ein paar Stunden schlafen gelegt.

Nach dem aufstehen – so gegen 3 indischer Zeit (halb zwölf deutscher Zeit, also voll in meinem normalen Rhythmus!) – habe ich dann erstmal dem Hotelmanager einen Vortrag über Sauberkeit gehalten (fleckige Handtücher und Makeup oder Blutflecken auf dem Boden, zudem noch Fusseln auf dem Teppich gehen einfach nicht) und ihnen gesagt dass sie bitte NICHT das Hotelzeug wie die 4 Notizblöcke und 8 verschiedene Sorten Seifen und Lotions und sonstigen Kram, den ich in einer Ecke zusammengeräumt habe, wieder über das ganze Zimmer verteilen sollen.

Dann bin ich ins Büro, habe Mails gemacht, Fotos hochgeladen, beschriftet und geogetaggt, hab bei KFC zu Abend gegessen, jetzt update ich den Blog, gleich muss ich noch Geld holen – und das reicht dann auch schon für den ersten Tag.

Morgen muss ich mal gucken was ich so tue. Erstmal werde ich vermutlich in das eigentliche AOL-Büro fahren und das IT-Team dort fragen, ob sie vielleicht meinen Blackberry reparieren können. Und werde versuchen mich weiter an das Klima hier zu gewöhnen: Tagsüber zwischen 35 und 38 Grad. In der Sonne und im Schatten, und wenn Wind weht, dann kommt man sich vor als stünde man vor einem Heizlüfter.

3 Kommentare

  1. HP

    Danke für die schönen Bilder. Viel Freude und Erfolg. Liebe Grüße H + H

  2. sab

    Das Gesicht von dem Hotelmanager hätte ich gern gesehen :-D. Bild hast wohl leider nicht davon gemacht, oder?

  3. lampe

    Ne. Aber er war recht gefasst. Und hat mir Blumen geschickt.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Sie können diese HTML-Tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>