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Dr. Oetker La Margherita

Fangen wir an mit einem kleinen Lebensmitteltest: Die “La Margherita” TK-Pizza von Dr. Oetker. Nicht gerade neu, aber ich konnte mich erst jetzt dazu aufraffen, die mal eingehend zu testen. Trifft sich gut, für den ersten richtigen Relaunch-Blogbeitrag.

Die “La Margherita” ist kein Mitglied der großen Serien (Ristorante, Ofenfrische), sondern bringt nur noch eine Schwester mit sich – die La Margherita Basilico. Ich teste die Variante ohne – an Basilikum liegt mir nicht ausgesprochen viel.

Frisch aus der Packung war ich ein wenig erstaunt, wie wenig industriell die Pizza aussieht. Weder kreisrund, noch genau mittig belegt ist sie – aber vermutlich kann man sowas inzwischen auch einer Maschine beibringen. Äußerlich zu bemerken gilt noch, dass die “La Marghertia” etwas kleiner, und mit 260 Gramm gegenüber ihren Ristorante-Verwandten auch ein echtes Leichtgewicht ist.

Dr Oetker La Margherita

Dr Oetker La Margherita mit Verpackung

Frisch aus dem Ofen war ich sehr positiv davon überrascht, wie sehr die Pizza beim schneiden knackt und splittert: Das ist schon was ganz was anderes als der Ristorante-Keksboden, der sich einfach “teilt” – während die Margherita regelrecht bricht.
Geschnitten sieht man, dass die Pizza dünn wie ihr Karton ist, sowohl der Boden, als auch der Belag. Trotzdem riecht der Belag intensiv käsig-tomatig, der Boden ist knusprig-stabil, und suppt auch bis zum letzten Stück nicht durch. Das lässt die Pizza angenehm stabil in der Hand liegen.

Persönlich fand ich es noch spannend, dass die Pizza nach dem Ofen fast genauso aussieht, wie auf der Packung.

Der Belag schmeckt noch intensiver nach Käse und Tomaten, als er riecht – ausgewogen fruchtig-würzig durch die Tomaten, cremig-würzig durch den Käse, eine perfekte Kombination. Also rundherum sehr gut, und durchaus in der Lage es mit den Ristorante-Pizzen aufzunehmen.
Sensationell – und das absolute Highlight – ist aber der Boden: Ich sage rundheraus, dass das die “La Margherita” die erste Pizza ist, bei der mir Boden und Rand besser schmecken, als der Belag. Und ich spreche da von sehr viel Erfahrung. Beides ist gleichmäßig splitterig-knusprig in der Konsistenz, der etwas dickere Rand schmeckt intensiv nach einem klassischen Pizzateig, riecht leicht hefig-durchgegoren, aber nicht eklig.
Das Geschmackserlebnis ist echt großartig, insbesondere aufgrund des Bodens. Hätte ich eine gehabt, ich hätte gleich noch eine gegessen.

Möglicherweise liegt es daran, dass für die “La Margherita” nur sehr wenige chemische Zutaten verwendet werden, das klingt alles ziemlich naturbelassen – sofern das für ein industrielles Produkt eben machbar ist.

1 Kommentar

  1. neosildrake

    Habe eben selbige Pizza zum Abendbrot verzehrt. Kann dem Tester nur voll und ganz zustimmen. Seite an Seite mit der Dr.Öetker Margherita Traditionale lag die La Margherita Classic in der Tiefkühlauslage. Nach durchlesen der Zutatenliste beider Pizzen stand meine Entscheidung recht schnell fest. Ein günstiger Preis, wenige Inhaltstoffe und das ich gerade etwas abnehmen, aber nicht auf alles verzichten will, haben mich zur La Margherita greifen lassen. Normalerweise bin ich kein Fan von Tiefkühlpizzen und bevorzuge frische gekühlte (nicht tiefgefrorene) Ware oder noch besser Pizza vom Pizzabäcker aus dem Steinofen, aber dieses mal habe ich eine Ausnahme gemacht. Wirklich lecker und wird bestimmt wieder bei mir im Einkaufswagen landen. Vielleicht probiere ich dann die Variante mit Basilikum, aber die gab’s bei Penny gerade nicht.

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